Im Jahr 2025 wurde die Zahl der Inobhutnahmen in Brandenburg auf insgesamt 1.753 Fälle gesenkt, was einem Rückgang von 15,3 % entspricht. Die Mehrheit der Maßnahmen (1.018 Fälle) war auf eine dringende Kindeswohlgefährdung zurückzuführen. Weitere 426 Kinder und Jugendliche wurden aufgrund einer unbegleiteten Einreise aus dem Ausland in Schutz genommen.

Die Altersgruppe der 14- bis unter 18-jährigen Jugendlichen war mit 59 % am häufigsten vertreten.

In 24 % der Fälle veranlasste die Schutzmaßnahme die Polizei, das Gericht bzw. die Staatsanwaltschaft und in 22 % der Fälle wurde das Kind bzw. der Jugendliche selbst aktiv und regte die Maßnahme an.

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