Der iWS-Pflegeelternmonitor® ist ein vom Institut für wirkungsvolle Sozialarbeit verantwortetes Forschungsvorhaben, welches in Kooperation mit dem Bundesverband für Pflege- und Adoptiveltern e.V. umgesetzt wird.
Ausgangslage: Ohne Pflegeeltern gibt es keine Pflegekinder. Gerade in aktuellen Zeiten jährlich steigender Kindeswohlgefährdungen braucht es starke Pflegeeltern, um den Kindern gute Entwicklungschancen in einer Familie zu ermöglichen. Inwieweit Pflegeeltern dazu in der Lage sind, hängt auch von der Zusammenarbeit mit und der Unterstützung durch das Jugendamt, freie Träger und Vormund ab.
Zielstellung: Der iWS-Pflegeelternmonitor® soll Aufschluss darüber geben, wie und wodurch Pflegeeltern in der Wahrnehmung ihrer Verantwortung für das Wohlergehen und die Entwicklung des Pflegekindes gestärkt oder geschwächt werden. Der Fokus liegt auf Schnittstellen in der Zusammenarbeit mit Systempartnern wie Jugendamt, freie Träger und Vormund.
Umsetzung: Im ersten Schritt werden deutschlandweit Interviews mit Pflegeeltern, Pflegekindern, Fachkräften vom Jugendamt, Vormündern u.a. geführt. Im zweiten Schritt wird auf Basis der Interviews ein Fragebogen erstellt, der deutschlandweit an Pflegeeltern verteilt wird. Die bundesweit durchgeführte Studie soll damit eine Vergleichbarkeit zwischen den Bundesländern ermöglichen.
Laufzeit: 01/2026 – 05/2028
Finanzierung: Gefördert wird der iWS-Pflegeelternmonitor® von der Postcode Lotterie und der Crespo Foundation.
Nähere Informationen auf https://www.iws-pflegeeltern.de/leistungen/iws-pflegeelternmonitor/
Der Beitrag Forschungsvorhaben iWS-Pflegeelternmonitor® erschien zuerst auf pfad-bv.de.