Der Bundesfachverband Migration und Flucht (BuMF) stellt im Januar 2026 ein Glossar zur Verfügung, das demnächst auch gedruckt bestellt werden kann.

Es lädt dazu ein, Begriffe zu hinterfragen und diskriminierungskritisch zu handeln. Es richtet sich an alle, die mit jungen geflüchteten Menschen arbeiten – in Jugendhilfe, Bildung, Gesundheit, Verwaltung oder Ehrenamt.

Die Sammlung ist nicht abschließend und nicht allgemeingültig: Sprache verändert sich, ebenso wie gesellschaftliche Debatten.

Diese Begriffe werden als bessere Alternativen genauer geschrieben:

  • Alterseinschätzung statt „Altersfeststellung“
  • Asylsuchend statt „Asylbewerber*in“
  • Beteiligung statt „Mitwirkung“ (im Rahmen der Jugendhilfe)
  • Fluchtmigration statt „irreguläre Migration“
  • Geflüchtete Kinder/Jugendliche statt „Flüchtlinge“
  • Unbegleitete Minderjährige statt „umF/umA“
  • Menschen mit Behinderung/Lernschwierigkeiten statt „Behinderte“
  • Vorläufige Vertretung statt „Notvertretung“
  • Rechtliche Vertretung statt „Vormundschaft“
  • Als sicher eingestufte Herkunftsländer statt „sichere Herkunftsländer“
  • Teilhabe statt „Integration“

zum Glossar (kostenloser Download)

Foto: Brett Sayles von Pexels – canva.com

Der Beitrag BuMF erstellt Glossar: Sprache. Macht. Teilhabe. erschien zuerst auf pfad-bv.de.

​