Das Netzwerk Kinderrechte hat für Kinder zwischen 6 und 12 Jahren das Hörspiel: Unsere Rechte, unsere Stimmen. Danas Zeitreise zu den Kinderrechten. entwickelt.

Worum geht es im Hörspiel?

Als Dana abends in ihrem Bett ein Buch über die Erfinderin der Kinderrechte liest, geschieht etwas Unglaubliches: Ein leises Wusch – und sie findet sich im London des Jahres 1919 wieder. Dort trifft sie Eglantyne Jebb, die Begründerin der modernen Kinderrechte. Gemeinsam gehen sie durch die Straßen des damaligen Londons und durch Geschichten aus der Gegenwart. Dana erzählt von Kindern heute, von ihren Erfahrungen, Fragen und Kämpfen:

  • Willow, die schwimmen lernen will, aber keinen barrierefreien Kurs findet.
  • Kinder, die nach einer Flucht eine neue Schule suchen.
  • Elias und Benjamin, die ohne WLAN ihre Hausaufgaben nicht machen können.
  • Kinder, die beim Gaming beleidigt werden und lernen, sich zu schützen.
  • Mira, die sich ihren Mobbern stellt.
  • Ida, deren Gefühle nicht ernst genommen werden.
  • Sahurlina, Abdul und Sixseven, die erleben, wie schnell Streit weh tun kann.
  • Kinder, die gefährliche Szenen in einem Computerspiel verändern.
  • Benji und Ben, die für mehr Platz für ihre Kunst demonstrieren.

Hier erzählen Kinder ihre eigenen Geschichten mit ihren Worten, ihren Ideen und ihren Sichtweisen. Ein Hörspiel, das Kinderrechte hörbar macht.

Die Idee dahinter: von Kindern für Kinder

Wir und das Produktionsteam von wamiki wollten ein Hörspiel schaffen, in dem Kinder anderen Kindern Kinderrechte erklären. Denn Kinderrechte werden dann besonders verständlich und glaubwürdig, wenn Kinder selbst erzählen – aus ihrer Lebensrealität, ihren Erfahrungen und ihren eigenen Geschichten heraus.

Deshalb waren Kinder im Alter von 7 bis 12 Jahren an allen Bereichen der Hörspielproduktion beteiligt: Sie entwickelten und schrieben die Geschichten, überlegten gemeinsam, wie sie als Hörspiel umgesetzt werden können, wählten Geräusche und Atmosphären aus und wirkten an den Aufnahmen mit. In Workshops entstand so ein Hörspiel, das Kinderrechte hörbar und erlebbar macht – von Kindern für Kinder.

Für wen ist das Hörspiel gedacht?

Das Hörspiel eignet sich für:

  • Familien, um gemeinsam über Kinderrechte zu sprechen
  • Schulen und Horte
  • pädagogische Arbeit, Projekttage und Workshops
  • Unterricht (Deutsch, Sachunterricht, Ethik/Gesellschaft)
  • außerschulische Bildungsarbeit

Es kann allein gehört oder als Ausgangspunkt für Gespräche, Reflexion und eigenes Erzählen genutzt werden.

zum Hörspiel

Der Beitrag Neues Hörspiel: Unsere Rechte, unsere Stimmen. erschien zuerst auf pfad-bv.de.

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